ALLES was wir haben | 2019

Ein Spiel um ein Stück Heimat 
in Kooperation mit dem Michael Tschechow Studio Berlin 

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Alles | was wir haben ist das Stück fünf junger Menschen. 
Zwei von ihnen kommen aus Syrien, drei aus Deutschland. 
Im weissen Raum des Stückes spielen sie an gegen die Schatten der Vergangenheit und gegen die Schatten einer ungewissen Zukunft, die zum handeln aufruft.
Doch wie? 
Wie anfangen in einer Gegenwart, in der jeder allein ist?
Eingesperrt in seine eigene Welt und auch dort nicht zuhause. 

Fünf in sich geschlossene Mikrokosmen geben Alles, was sie haben. 
Den Fluch ihrer Einsamkeit. Einen Einblick in die Herzen der Artisten. 
Schonungslos und mutig stellen sich die jungen Schauspieler*innen dem Wagnis des Unbekannten.
Dem, was ich sehe, wenn ich dem Anderen in die Augen schaue. 

“Ich stösst gegen Ich
Jede Berührung schmerzt
der Atem des anderen schmerzt 
stört die Selbstwahrnehmung. 
Und so ist man stets bemüht, die eigene Identität – sein Selbst – zu schützen, weil es das Einzige wird, das man zu besitzen glaubt – und so auch in Anderen nicht die bewahrende, behütende, oder gar liebende erlösende Kraft vermutet. 

Das alles zeigen die jungen Schauspieler*innen erschreckend genau, persönlich und berührend“   Ilse Ritter 

 

Alles | was wir haben entstand auf Initiative der Schauspielstudent*innen des Abschlussjahrgangs 2019 des Michael Tschechow Studios in Kooperation mit syn:format. 

Teaser 

Von und mit: Alaa Nasser, Jonathan Bamberg, Katharina Rosenberger, Mira Sharma, Mohammed Ali | Künstlerische Leitung: Magdalena Scharler | Musik: Jonathan Bamberg | Bühne: Magdalena Scharler, Katharina Rosenberger, Mira Sharma | Fotos: Simon Detel

Uraufgeführt wurde ALLES was wir haben am 12.Juli 2019 im Michael Tschechow Studio Berlin | Sprache: Deutsch, Englisch und Arabisch | Spieldauer: 90 Minuten 

Mit freundlicher Unterstützung von: Fonds auf Augenhöhe. 

In Kooperation mit Bürgerstiftung Berlin, Michael Tschechow Studio 

Fotos: © Simon Detel