FREIHEIT | 2018 & 2019

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Mein Kopf ist ein Käfig. Ein kleines Fenster. Es zeigt den Himmel. 

Eine Nacht. Im Kampf gegen die Dämonen der Unruhe, der Leere und der Erinnerung. In dieser Nacht verdichten sich die Stimmen von acht nach Berlin geflüchteten Syrer*innen zu einem fragmentierten Dialog, der das Publikum teilhaben lässt an so intimen wie universell gültigen Momenten der Angst und der Sehnsucht, des Zweifels und des Überwindens. Im Zentrum immer sie: Freiheit. Gespenst, Glück, Bestimmung?

Die Darsteller*innen setzen die Freiheit in Bezug zu ihrer Fluchterfahrung, zur ungewohnten, neuen Freiheit in Deutschland und zum Verlust ihrer Heimat. Das Stück ist der Versuch einen Umgang mit der Desillusionierung und dem eigenen „Zerbrochensein“ zu finden, die Flucht und Ankunft mit sich brachten.
Vor dem Hintergrund der historischen Krise, in der sich die sogenannte freie westliche Welt zur Zeit befindet, erhalten diese persönlichen Zeugnisse eine weitere Dimension. Sie zeigen pur und persönlich wie unabdingbar Mensch-Sein und Freiheit verbunden sind.

„Es geht darum, wie ich mich von vielen Dingen befreien kann, die in meinem Leben so hart waren, dass ich sie nur noch zerbrechen wollte. Ich will zeigen, dass es weitergeht. Dass ich diesen Schmerz aushalten und in etwas Neues verwandeln kann.“ ( Arwa Azouz über „FREIHEIT“ )

Das Projekt gründet auf der Idee junger geflüchteter Männer, die im Winter 2015 der Ohnmacht des Wartens etwas entgegensetzen und über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg in Dialog mit den Berlinern treten wollten. Ohne Institution im Rücken erarbeiteten sie gemeinsam mit Berliner Theatermacher*innen und neu hinzukommenden Mitwirkenden die beiden Publikumserfolge ‚Letter TO THE WORLD‘ und ‚DEINE HEIMAT. MEINE HEIMAT.‘. FREIHEIT ist der Abschluss dieser ‚Trilogie des Ankommens‘.
Getragen von ihrem kollektiven Charakter ist die Projektarbeit in ihrem professionellen Anspruch längst mehr als eine ‚integrative Maßnahme‘. Vielmehr ist sie ein selbstgeschaffener Identifikationsraum, der Halt und Orientierung bietet und zugleich exemplarisch für das Neue steht, das es gesellschaftlich zu gestalten und diskutieren gilt.

Premiere 13. April 2018 im Theater im Delphi. Wiederaufnahme Februar 2019.

Teaser

Trailer

PRESSE Auswahl

Besprechung Zeitschrift „Ich bin kein Stein mehr“, „Die  Drei“: pdf

Artikel Zeitschrift „Geistiges Asyl“,  „InfoDrei“: pdf

Reportage „Freiheit ist mehr als ein Gefühl“: pdf

Kritik “ Voller Ehrlichkeit und Poesie“: pdf

Videoreportage End Be End: hier lang

Beitrag Syria TV: hier lang 

STIMMEN DER MITWIRKENDEN pdf

Von und mit: Alaa Naser, Arwa Azzouz, Diana Kadah, Hares Alraad, Jangy Ali, Mohammed Ali, Ramadan Hamoud, Zakaria Mohammadia | Künstlerische Leitung: Magdalena Scharler | Bühne: Anne-Simone Vogt | Kostüm: Alina Völker | Musik: Simon Detel   | Video: Anne- Simone Vogt, Magdalena Scharler |  | Schnitt: Sascha Gerlach   | Technische Leitung: Gordon Dyballa  | Fotos:  Sevi Tsoni , Simon Detel  | Produktionsleitung: Magdalena Scharler, Sophia Riepe  | Unterstützende Mitarbeit: Muhamad Nanaa, Zena El Abdallah, Mohamad Muzayek

Eine Produktion von syn:format
In Kooperation mit Bürgerstiftung Berlin, ufaFabrik Berlin, Michael Tschechow Studio Berlin
Mit freundlicher Unterstützung von Stiftung ErlebnisKunst, Stiftung Pfefferwerk, Stiftung Evidenz

Die Wiederaufnahme wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Mit Dank an: ufaFabrik Berlin, PAM/events, Friedrichstadtpalast